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	<title>Seltsamer Zusammenschluss</title>
	<link>http://seltsamer-zusammenschluss.org</link>
	<description>Man muss die große Lüge und den Hass, den sie hervorbringt, bekämpfen.</description>
	<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 12:41:43 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>Strukturen und Ideologie des Rechtspopulismus in Ungarn</title>
		<link>http://seltsamer-zusammenschluss.org/?p=138</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 15:46:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eisprinzessin</dc:creator>
		
		<category>Veranstaltung</category>

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		<description><![CDATA[Freitag, 27. April 2012 19:00 Uhr
19.00 Uhr, DGB-Haus, Willi-Bleicher-Str. 20
In den zwei Jahren seit dem Wahlsieg der v&#246;lkischen Regierungskoalition in Ungarn sind unter Anderem ein neues Mediengesetz, eine neue Verfassung, eine neue, so genannte Roma-Integrations-Strategie ins Leben gerufen, bzw. verabschiedet worden, und man kann durchaus behaupten, dass s&#228;mtliche Bereiche des gesellschaftlichen Lebens inzwischen gleichgeschaltet sind.
Hinter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Freitag, 27. April 2012 19:00 Uhr<br />
19.00 Uhr, DGB-Haus, Willi-Bleicher-Str. 20</strong></p>
<p>In den zwei Jahren seit dem Wahlsieg der v&#246;lkischen Regierungskoalition in Ungarn sind unter Anderem ein neues Mediengesetz, eine neue Verfassung, eine neue, so genannte Roma-Integrations-Strategie ins Leben gerufen, bzw. verabschiedet worden, und man kann durchaus behaupten, dass s&#228;mtliche Bereiche des gesellschaftlichen Lebens inzwischen gleichgeschaltet sind.<br />
Hinter dieser &#8220;Gleichschaltung&#8221; merkt man deutlich eine ideologische Leitlinie. Manche sprechen von faschistischen oder faschistoiden Tendenzen, wobei der Begriff &#8220;faschistisch&#8221; in Ungarn verschieden definiert wird. In meinem Vortrag versuche ich die Strukturen der Ideologie aufzuzeigen und anhand dieser Strukturen die Ideologie zu definieren.</p>
<p>Dies ist eine Input-Veranstaltung mit freundlicher Unterst&#252;tzung der Rosa-Luxemburg-Stiftung und des DGB Region Nordw&#252;rttemberg.</p>
<p><em>Magdalena Marsovszky ist Kulturwissenschaftlerin, Lehrbeauftragte in Fulda, ist Vorstandsmitglied des Villigster Forschungsforums zu Nationalsozialismus, Rassismus und Antisemitismus e.V. forschungsforum.net sowie Vorstandsmitglied der neu gegr&#252;ndeten &#8220;B&#252;rgerrechtsbewegung f&#252;r die Republik&#8221; in Ungarn, die sich vor allem f&#252;r Roma einsetzt.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Dokumentation: &#8220;Der Irrationalismus des Neoliberalismus.&#8221; (Gerhard Stapelfeldt)</title>
		<link>http://seltsamer-zusammenschluss.org/?p=137</link>
		<comments>http://seltsamer-zusammenschluss.org/?p=137#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 19:15:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ksw06</dc:creator>
		
		<category>Veranstaltung</category>

		<category>Download</category>

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		<description><![CDATA[Vortrag zur Negation der vernunftgegr&#252;ndeten Utopien im Neoliberalismus
Gehalten in Stuttgart am 05. Januar 2012
Download: Vortrag (41 MB)

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vortrag zur Negation der vernunftgegr&#252;ndeten Utopien im Neoliberalismus</strong></p>
<p>Gehalten in Stuttgart am 05. Januar 2012</p>
<p><strong>Download:</strong> <a href="http://www.mediafire.com/?axhwb9txu78b9i7">Vortrag</a> (41 MB)
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Dokumentation: &#8220;Leben ohne tote Zeit und Genu&#223; ohne Hemmungen.&#8221; (Antje Géra und Claus Baumann)</title>
		<link>http://seltsamer-zusammenschluss.org/?p=136</link>
		<comments>http://seltsamer-zusammenschluss.org/?p=136#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 18:50:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eisprinzessin</dc:creator>
		
		<category>Diskussion</category>

		<category>Veranstaltung</category>

		<category>Download</category>

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		<description><![CDATA[Zwei Vortr&#228;ge zur Situationistischen Internationale in der Galerie oberwelt e.V.
Angesichts der Wiederaufnahme offensiverer kritischer Auseinandersetzungen mit den Bedingungen eines m&#246;glichen »richtigen Lebens im Falschen« k&#246;nnte man konstatieren, dass damit auch die K&#228;mpfe um die gesellschaftliche Raum-Zeit neu justiert und mit Vehemenz gef&#252;hrt werden. Nun scheint es jedoch so, als sei angesichts sinnlich wahrnehmbarer Ph&#228;nomene wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zwei Vortr&#228;ge zur Situationistischen Internationale in der Galerie <a href="http://www.oberwelt.de/" target="_blank">oberwelt e.V.</a></strong></p>
<blockquote><p>Angesichts der Wiederaufnahme offensiverer kritischer Auseinandersetzungen mit den Bedingungen eines m&#246;glichen »richtigen Lebens im Falschen« k&#246;nnte man konstatieren, dass damit auch die K&#228;mpfe um die gesellschaftliche Raum-Zeit neu justiert und mit Vehemenz gef&#252;hrt werden. Nun scheint es jedoch so, als sei angesichts sinnlich wahrnehmbarer Ph&#228;nomene wie Gentrifizierung, Kommerzialisierung, Branding von (st&#228;dtischen) R&#228;umen die Problematik vornehmlich eine des Raumes. Uns wird es in den Vortr&#228;gen darum gehen, darzustellen, inwiefern gerade die Problematik der Zeit hierbei nicht vernachl&#228;ssigt werden darf, inwiefern die Problematik wahrhaft freier Zeit ein grundlegendes Moment einer kritischen Gesellschaftstheorie bilden muss. Der Kampf um die freie Zeit stellte gerade f&#252;r die Situationisten den entscheidenden strategischen Ansatzpunkt zur Ver&#228;nderung der Gesellschaft in Richtung einer emanzipativen Gesellschaft, da sie eine der Grundbedingungen f&#252;r Mu&#223;e. Diese &#220;berlegungen werden wir einbetten und flankieren in kritisch-theoretische Entw&#252;rfe eines Begriffs von wahrhaft freier Zeit, wie er sich bei Marx, Benjamin, Adorno reflektiert findet.</p></blockquote>
<p><strong>Downloads:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Freitag, 3. Februar 2012, 20.00 Uhr</strong></li>
<ul>
<li><a href="http://www.mediafire.com/?fha3uxoxvnsgad7" target="_blank">Vortrag</a> (64 MB)</li>
<li><a href="http://www.mediafire.com/?t5rhnrfh1b8vwkb" target="_blank">Diskussion</a> (27 MB)</li>
</ul>
<li><strong>Freitag, 10. Februar 2012, 20.00 Uhr</strong></li>
<ul>
<li><a href="http://www.mediafire.com/?cbz62artq8767i9" target="_blank">Vortrag</a> (56 MB)</li>
<li><a href="http://www.mediafire.com/?6rik2u42d68e4uo" target="_blank">Diskussion</a> (33 MB)</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Nachbereitung &#8220;Der Wahn vom Weltsouver&#228;n und die Ausl&#246;schung Israels&#8221;</title>
		<link>http://seltsamer-zusammenschluss.org/?p=135</link>
		<comments>http://seltsamer-zusammenschluss.org/?p=135#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Dec 2010 16:55:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eisprinzessin</dc:creator>
		
		<category>Diskussion</category>

		<category>Veranstaltung</category>

		<category>Download</category>

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		<description><![CDATA[Als Nachbereitung der Veranstaltung gegen die Pal&#228;stina-Solidarit&#228;tskonferenz in Stuttgart mit Gerhard Scheit stellen wir nun den Mitschnitt zur Verf&#252;gung:

Download: Vortrag (32MB)
Download: Diskussion (34MB)

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Nachbereitung der <a href="http://seltsamer-zusammenschluss.org/?p=129#down" target="_blank">Veranstaltung gegen die Pal&#228;stina-Solidarit&#228;tskonferenz in Stuttgart</a> mit Gerhard Scheit stellen wir nun den Mitschnitt zur Verf&#252;gung:</p>
<ul>
<li><strong>Download:</strong> <a href="http://www.mediafire.com/file/948ggh7asgg4d1l/gerhard%20scheit%20-%20der%20wahn%20vom%20weltsouver%E4n%20und%20die%20ausl%F6schung%20israels%20-%2001%20-%20vortrag.mp3" target="_blank">Vortrag</a> (32MB)</li>
<li><strong>Download:</strong> <a href="http://www.mediafire.com/file/maymhdhuv28n1b0/gerhard%20scheit%20-%20der%20wahn%20vom%20weltsouver%E4n%20und%20die%20ausl%F6schung%20israels%20-%2002%20-%20diskussion.mp3" target="_blank">Diskussion</a> (34MB)</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>FremdVA: Feindbild Israel - der ewige S&#252;ndenbock</title>
		<link>http://seltsamer-zusammenschluss.org/?p=133</link>
		<comments>http://seltsamer-zusammenschluss.org/?p=133#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Nov 2010 09:51:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>master of puppetz</dc:creator>
		
		<category>Diskussion</category>

		<category>Veranstaltung</category>

		<category>Fremdveranstaltungen</category>

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		<description><![CDATA[Feindbild Israel - der ewige S&#252;ndenbock
Vortrag und Diskussion mit Tilman Tarach
Donnerstag, 2. Dezember 2010, 19.30 Uhr Neue Aula, Juristische Fakult&#228;t der Universit&#228;t T&#252;bingen Geschwister-Scholl-Platz (fr&#252;her Wilhelmstra&#223;e 7)
&#220;ber keinen Staat gibt es so viele Ger&#252;chte wie &#252;ber Israel. Tilman Tarach zeigt, da&#223; die deutschen Medien, aber auch Organisationen wie die Uno und jede Menge »Israelkritiker« den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Feindbild Israel - der ewige S&#252;ndenbock<br />
Vortrag und Diskussion mit Tilman Tarach</strong></p>
<p><em>Donnerstag, 2. Dezember 2010, 19.30 Uhr Neue Aula, Juristische Fakult&#228;t der Universit&#228;t T&#252;bingen Geschwister-Scholl-Platz (fr&#252;her Wilhelmstra&#223;e 7)</em></p>
<p>&#220;ber keinen Staat gibt es so viele Ger&#252;chte wie &#252;ber Israel. Tilman Tarach zeigt, da&#223; die deutschen Medien, aber auch Organisationen wie die Uno und jede Menge »Israelkritiker« den Stoff liefern, aus dem diese diffamierenden Legenden gestrickt werden. Die alte Parole »Die Juden sind schuld« wird heute in weiten Teilen der Gesellschaft begierig auf den j&#252;dischen Staat angewendet, und zwar reichlich unabh&#228;ngig davon, wie er sich verh&#228;lt.<br />
Dr. Tilman Tarach (Freiburg) ist Autor des Buches &#8220;Der ewige S&#252;ndenbock. Heiliger Krieg, die &#8216;Protokolle der Weisen von Zion&#8217; und die Verlogenheit der sogenannten Linken im Nahostkonflikt.&#8221;</p>
<p>Eine Veranstaltung der <a href="http://www.inisrael.de" target="_blank">T&#252;binger Initiative gegen Antisemitismus und Antizionismus</a> und der Gruppe <a href="http://www.emanzipationundfrieden.de/" target="_blank">Emanzipation und Frieden</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>fremdVA: Linke Mythen und Israel (Eldad Beck)</title>
		<link>http://seltsamer-zusammenschluss.org/?p=132</link>
		<comments>http://seltsamer-zusammenschluss.org/?p=132#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Nov 2010 09:35:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>master of puppetz</dc:creator>
		
		<category>Diskussion</category>

		<category>Veranstaltung</category>

		<category>Fremdveranstaltungen</category>

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		<description><![CDATA[Linke Mythen und Israel
Vortrag und Diskussion mit Eldad Beck (Europa-Korrespondent Yedioth Ahronot)
Samstag 27. November, 19 Uhr im Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45, Stuttgart (Bohnenviertel)
Die Ein-Staaten-L&#246;sung sei eine gerechte Perspektive, postulieren manche Linken hierzulande und stellen sich damit an die Seite der Terrororganisation Hamas. Beide sind sich einig, der j&#252;dische Staat solle verschwinden. Bei der Staatsgr&#252;ndung 1948 sei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Linke Mythen und Israel<br />
Vortrag und Diskussion mit Eldad Beck (Europa-Korrespondent Yedioth Ahronot)</strong><br />
<em>Samstag 27. November, 19 Uhr im Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45, Stuttgart (Bohnenviertel)</em></p>
<p>Die Ein-Staaten-L&#246;sung sei eine gerechte Perspektive, postulieren manche Linken hierzulande und stellen sich damit an die Seite der Terrororganisation Hamas. Beide sind sich einig, der j&#252;dische Staat solle verschwinden. Bei der Staatsgr&#252;ndung 1948 sei es zu Vertreibung und ethnischer S&#228;uberung gekommen. Vergessen wird in der linken Mythenbildung, dass es seit den 20iger Jahren immer wieder antisemitische Pogrome und Terror gab, dass der israelische Staat in einer &#228;u&#223;erst feindseligen Umgebung gegr&#252;ndet wurde und schon am ersten Tag von arabischen Armeen &#252;berfallen wurde. Allen pal&#228;stinensischen Fl&#252;chtlingen st&#252;nde ein R&#252;ckkehrrecht zu. Auch diese Forderung zielt auf die Zerst&#246;rung Israels. Ein Staat mit einer arabischen Mehrheit ist kein j&#252;discher Staat mehr. Kein Gedanke wird an die 800.000 j&#252;dischen Fl&#252;chtlinge aus arabischen L&#228;ndern verschwendet. Gerecht?</p>
<p>Eldad Beck ist Berliner Korrespondent der gr&#246;&#223;ten israelischen Tageszeitung Yedioth Ahronot. Er analysiert solche und weitere Mythen und konfrontiert sie mit der Realit&#228;t in Israel.</p>
<p>Eine Veranstaltung der <a href="http://www.dig-stuttgart.net/" target="_blank">Deutsch-Israelischen Gesellschaft </a>.
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ausweitung der Kampfzone - Flugblatt und Veranstaltung gegen die Pal&#228;stina-Solidarit&#228;tskonferenz</title>
		<link>http://seltsamer-zusammenschluss.org/?p=129</link>
		<comments>http://seltsamer-zusammenschluss.org/?p=129#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 14:27:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eisprinzessin</dc:creator>
		
		<category>Diskussion</category>

		<category>Veranstaltung</category>

		<guid isPermaLink="false">http://seltsamer-zusammenschluss.org/?p=129</guid>
		<description><![CDATA[Ausweitung der Kampfzone
&#220;ber die neuesten Angriffe auf die Souver&#228;nit&#228;t des Staates Israel, die Rolle des V&#246;lkerrechts und die Sehnsucht nach national befreiten Zonen.
Ph&#228;nomene, an denen sich der Wahn darstellt, den die b&#252;rgerliche Gesellschaft hervorbringt, finden sich in Stuttgart zuhauf. Dies gilt umso mehr in Zeiten, in denen das Krisenpotenzial des Kapitalverh&#228;ltnisses in zugespitzter Form zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ausweitung der Kampfzone</strong><br />
&#220;ber die neuesten Angriffe auf die Souver&#228;nit&#228;t des Staates Israel, die Rolle des V&#246;lkerrechts und die Sehnsucht nach national befreiten Zonen.</p>
<p>Ph&#228;nomene, an denen sich der Wahn darstellt, den die b&#252;rgerliche Gesellschaft hervorbringt, finden sich in Stuttgart zuhauf. Dies gilt umso mehr in Zeiten, in denen das Krisenpotenzial des Kapitalverh&#228;ltnisses in zugespitzter Form zum Ausdruck kommt. Denn Stuttgart gilt als Bastion des B&#252;rgertums. Wer hier als B&#252;rger firmiert, hat in der Regel noch was zu verlieren. Der B&#252;rger will sein hart erarbeitetes St&#252;ck vom Wohlstand verteidigen, das ihm im Chaos der weltwirtschaftlichen Entwicklungen unterzugehen droht. Er findet die Symbole f&#252;r den Erhalt dessen, was er nicht verlieren will. Und er sucht die Sinnbilder f&#252;r das, was er als bedrohlich empfindet und seine liebgewordenen Gewohnheiten umzuw&#228;lzen scheint. Wenn der B&#252;rger handelt, dann handelt er in Notwehr. Weil man ihn nicht in Ruhe l&#228;sst. Weil er sich betrogen f&#252;hlt. Er kritisiert nicht die Gesch&#228;ftsgrundlage der Gesellschaft, denn Kritik interessiert ihn nicht. Stattdessen sucht er nach Schuldigen; nach den Verantwortlichen daf&#252;r, dass das Gesch&#228;ft nicht st&#246;rungsfrei funktioniert.</p>
<ul>
<li><a href="http://seltsamer-zusammenschluss.org/?p=129#down">Download Flyer und ausf&#252;hrlicher Veranstaltunghinweis</a>.</li>
</ul>
<p><a id="more-129"></a></p>
<p>Wer sich mit n&#252;chternem Blick durch Stuttgart bewegt, anstatt darauf zu verfallen, Affekte als Keim politischen Bewusstseins zu adeln, wird also an Ph&#228;nomenen, die es kritisch zu durchleuchten lohnt, keinen Mangel finden.</p>
<p>Daher k&#246;nnte man auch auf die Idee kommen, einen angek&#252;ndigten Spuk zu ignorieren, der angesichts der genannten Umst&#228;nde in Stuttgart zwar genau am richtigen Ort ist, zun&#228;chst jedoch wom&#246;glich als irrelevant erscheint: Im Wald am Stadtrand von Stuttgart treffen sich, ohne viel Aufhebens um ihre Zusammenkunft zu machen, Ende November auserlesene Ideologen zu einer so genannten „Pal&#228;stina-Solidarit&#228;tskonferenz“. Was hinter dem so harmlos anmutenden Veranstaltungsmotto „Getrennte Vergangenheit – Gemeinsame Zukunft. Hindernisse und Perspektiven f&#252;r eine gerechte L&#246;sung“ zum Vorschein kommt, ist eine durch und durch antisemitische Agenda.</p>
<p>Die Freunde des Gruselkabinetts haben diesen Vorwurf kommen sehen. Daher z&#228;hlt zu den geladenen G&#228;sten auch die Publizistin Evelyn Hecht-Galinski, die der Veranstaltung mittels ihres Vortrags einen Persilschein ausstellen soll: „Der Unterschied zwischen Anti-Zionismus und Anti-Judaismus und die Notwendigkeit auch in Deutschland den Staat Israel zu kritisieren“. Eine Argumentation, die auf den zutreffenden Sachverhalt spekuliert, dass der Begriff des Antizionismus eine Geschichte hat. Mittels dieser konzeptiv-ideologischen Begriffsgeschichte hofft man, die Kritiker in eine Debatte zu verwickeln, im Verlauf derer zumindest das Publikum aus den Augen verlieren m&#246;ge, dass sich hinter all der aufgebotenen Rhetorik ganz ordin&#228;rer Antisemitismus verbirgt. Der Antisemitismus ist, wie Theodor W. Adorno schrieb, das „Ger&#252;cht &#252;ber den Juden“. Seit der Gr&#252;ndung Israels ist der „Antizionismus“ (oder wie auch immer man den Wunsch, der Staat der Juden m&#246;ge aufh&#246;ren zu existieren, bem&#228;nteln mag) nichts weiter als die Reproduktion dieses Ger&#252;chts im Medium der Nation.</p>
<p>Wer &#252;ber Israel alles zu berichten wei&#223;, nur nicht, dass dieser Staat den einzigen Zweck verfolgt, die Juden weltweit vor Verfolgung und Mord zu sch&#252;tzen, wer also davon ablenken will, dass der israelische Staat seinem Begriff nach ein Judenstaat ist und sein muss, weil er „die durch Selbstbewaffnung aufrecht erhaltene Zufluchtst&#228;tte aller Juden vor den Antisemiten“ (Paul Desandren) ist; wer statt dessen die Worte Staat und Kritik nur dann in einen Zusammenhang zu bringen wei&#223;, wenn dieser sich gegen Israel richtet, und die Menschenrechte so verstanden wissen will, dass es die verdammte Pflicht gerade auch der Deutschen sei, Israel zu kritisieren, der darf mit Fug und Recht als Antisemit bezeichnet werden. </p>
<p><strong>Friedenstreiber gegen Israel</strong></p>
<p>Wer sich mit ideologiekritischem Blick durch die Welt bewegt, dem wird l&#228;ngst aufgefallen sein, dass diese Haltung gegen Israel heute - leider nicht nur in Deutschland - dem common sense entspricht.</p>
<p>So diente zum Jahreswechsel 2008/9, nach anf&#228;nglich geheucheltem Verst&#228;ndnis f&#252;r die israelische Milit&#228;raktion im Gaza-Streifen, diese zum Anlass f&#252;r die vielleicht gr&#246;&#223;ten antisemitischen Aufm&#228;rsche, die Deutschland seit dem von au&#223;en erzwungenen Ende des „Dritten Reiches“ gesehen hat. Die von den Medien als „besonnenere“ Israelkritiker pr&#228;sentierten Bundespolitiker faselten w&#228;hrenddessen von einer Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit, die angesichts hunderter Hamas-Raketenangriffe gewahrt bleiben m&#252;sse; eine euphemistische Formulierung f&#252;r die Haltung, &#252;ber eine Legitimit&#228;t der milit&#228;rischen Selbstverteidigung Israels k&#246;nne man ja noch einmal diskutieren, nachdem eine nicht genauer bestimmte Anzahl Juden durch die fortdauernden Angriffe der antisemitischen Milizen get&#246;tet worden sei.</p>
<p>Diese Berliner Besonnenheit fand auch in der alle Bundestags-Fraktionen einenden und am 1. Juli 2010 angenommenen, so genannten „Gaza-Resolution“ ihren Ausdruck. Man kannte keine Parteien mehr, nur noch Deutsche, als man die M&#246;glichkeit sah, das Schicksal zumindest der israelischen Juden einmal mehr im Reichstag zu bestimmen. Auf diese Weise wurde nicht nur das Geraune aktenkundig, es best&#252;nden „starke Hinweise“, dass beim Entern der Hamas-Solidarit&#228;tsflottille durch die israelische Marine Ende Mai „der Grundsatz der Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit verletzt wurde“. Das Parlament stellte auch einstimmig fest: „Die Blockade Gazas ist aber kontraproduktiv und dient den politischen und Sicherheitsinteressen Israels letztlich nicht.“ Stattdessen soll sich Israel auf S&#228;tze wie diesen verlassen, die sich bereits auf den ersten Blick als Drohung erweisen: „Das Existenzrecht Israels muss allgemein anerkannt werden, insbesondere durch die Hamas.“ Die Drohung liegt nicht nur darin, dass es sich kein Politiker, Journalist oder sonstiger „Experte“ je leisten k&#246;nnte, vom „Existenzrecht“ eines beliebigen anderen Staates zu reden, ohne f&#252;r den tautologischen Gehalt eines solchen Satzes ausgelacht zu werden – was zeigt, wie verhandelbar die Existenz allein des Judenstaates nicht nur den Mitgliedern des Bundestages erscheint. Die Drohung besteht vor allem im Unterschlagen des Faktums, dass es angesichts der Angriffe durch antisemitische Banden einzig die milit&#228;rische Gewalt der israelischen Streitkr&#228;fte ist, die „Israels legitime Sicherheitsinteressen“ - in der Tat die Existenz des Staates - garantiert.</p>
<p>Diese vermeintlich so besonnen-pazifistische Haltung korrespondiert mit dem Anliegen jener Vertreter der antisemitischen Internationale, die demn&#228;chst in Stuttgart konferieren. Und sie trifft sich mit der Haltung der Organisatoren wie der Aktivisten der Hamas-Solidarit&#228;tsflottille.</p>
<p>Bereits seit seiner Gr&#252;ndung ist Israel milit&#228;rischen Bedrohungen ausgesetzt. Seit einigen Jahren f&#252;hrt insbesondere der Iran unter Zuhilfenahme seiner Verb&#252;ndeten, unter denen vor allem Hisbollah und Hamas zu nennen sind, gegen Israel einen Krieg alternierender Intensit&#228;t. In dieser Situation ist es die Strategie der “Pal&#228;stina-Solidarit&#228;t”, dem im Kriegszustand befindlichen Judenstaat ‚den Frieden zu erkl&#228;ren’. Das bedeutet ebenso schlicht wie unheilvoll, dass Israel seiner Wehrhaftigkeit beraubt und seine Souver&#228;nit&#228;t unterminiert werden soll – auf politischer wie auf milit&#228;rischer Ebene, mit allen erdenklichen Mitteln. Dazu z&#228;hlt das erw&#228;hnte Gerede von der nicht gewahrten Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit ebenso wie der ausge&#252;bte internationale Druck auf Israel nach dem Entern der Hamas-Solidarit&#228;tsflottille. Eine Strategie, die im Ank&#252;ndigungs-Text zur Stuttgarter Konferenz etwa in der folgenden, in irrer Emp&#246;rung getroffenen Feststellung zum Ausdruck kommt: „Trotz (!) kriegerischer Auseinandersetzungen und Besatzung wird reichlich milit&#228;rische Ausr&#252;stung [an Israel] geliefert.“ Als sei es nicht das mindeste - ob mit oder ohne Verweis auf die deutsche Geschichte -, Israel angesichts der antisemitischen Bedrohung in der Gegenwart mit all den Waffen zu versorgen, die es f&#252;r eine effektive Verteidigung seiner B&#252;rger ben&#246;tigt.</p>
<p>Das Ziel, zu dem die Pal&#228;stina-Konferenz erkl&#228;rterma&#223;en beitragen will, die „Ein-Staat-L&#246;sung als Perspektive f&#252;r einen gerechten Frieden“, meint einen Frieden ohne Juden: Ist Israel nicht l&#228;nger wesentlich der Staat der Juden, kann es auch nicht l&#228;nger die durch Selbstbewaffnung aufrecht erhaltene Zufluchtst&#228;tte aller Juden sein, nicht l&#228;nger Antwort sein auf die grausame Logik der gegenw&#228;rtigen gesellschaftlichen Verh&#228;ltnisse, die antisemitisches Bewusstsein best&#228;ndig hervorbringen bzw. reproduzieren helfen. Eine Logik, deren Konsequenz Verfolgung, Pogrom und Vernichtung ist und innerhalb derer die Wahl zwischen Krieg und Frieden f&#252;r Israel kaum einen qualitativen Unterschied bezeichnet, sondern lediglich die Wahl der Waffen durch seine Feinde meint.<br />
Niemand brachte das besser auf den Punkt, als der so genannte „Premierminister“ der Hamas im Gazastreifen, Ismail Haniyeh. Bereits w&#228;hrend der Vorbereitungen zur Hamas-Solidarit&#228;tsflottille prophezeite er, die Flottille bedeute f&#252;r die Hamas auf jeden Fall einen Sieg: Entweder kriegerisch, also auf dem Wege einer Konfrontation mit dem israelischen Milit&#228;r, falls dieses, wie geschehen, der Situation entsprechend reagiere und es so wom&#246;glich gar die von den t&#252;rkischen Islamisten ersehnten „M&#228;rtyrer“ zu vermelden gibt. Oder aber ‚friedlich’, indem die Schiffe die Blockade erfolgreich durchbr&#228;chen, Israels Souver&#228;nit&#228;t also ohne Folgen f&#252;r die Angreifer verletzt w&#252;rde. Dies werde unweigerlich weitere Schiffskonvois nach sich ziehen, so Haniyeh weiter. Und auch die Initiatoren der Flottille sprachen deutlich die Zielsetzung aus, die das Unternehmen nicht nur aus der Sicht der t&#252;rkischen Islamisten der IHH hatte. So versicherte eine Co-Organisatorin der Aktion, die US-B&#252;rgerin Greta Berlin, bereits vor der Konfrontation mit dem israelischen Milit&#228;r: „Bei dieser Mission geht es nicht darum, humanit&#228;re G&#252;ter zu liefern, es geht darum, die Blockade zu brechen.“ </p>
<p><strong>Mit dem Recht der V&#246;lker gegen das ‚Unrecht des Anti-Volks’</strong></p>
<p>Die Strategie der Friedenstreiber korrespondiert aufs engste mit einer gegen Israel gerichteten V&#246;lkerrechtsideologie – die sich im Kern als deutsche Ideologie entpuppt. Galt das Judentum nicht erst den Nationalsozialisten als „Anti-Volk“, so ist es nun das V&#246;lkerrecht, mittels dessen man das im Staat Israel konstituierte „Anti-Volk“ attackiert. Kritikw&#252;rdig ist die V&#246;lkerrechtsideologie nicht allein, weil sie verschleiert, dass „internationales Recht immer nur eines ist, das gelten soll, aber nicht wirklich gilt - nicht gilt wie das Recht, das der einzelne Souver&#228;n auf seinem begrenzten Territorium garantieren kann“ (Gerhard Scheit). An die Stelle des Rechts, das vom Gewaltmonopol, wie es die einzelnen Staaten innehaben, gedeckt wird und das die Individuen sch&#252;tzen soll (nicht zuletzt vor den Zumutungen des Kollektivs, wie Scheit verdeutlicht), tritt als Konsequenz aus der V&#246;lkerrechtsideologie die Gewalt des autochthonen Kollektivs.</p>
<p>Schon der Nazi-Staatsrechtler Carl Schmitt halluzinierte von der „Eigenart des j&#252;dischen Volkes, das seit Jahrtausenden nicht als Staat und auf einem Boden, sondern nur im Gesetz und in der Norm lebt“, um dieser Eigenart jene „L&#228;nder und V&#246;lker“ entgegenzustellen, die danach strebten, „zu den nat&#252;rlichen Ordnungen, die aus Blut und Boden entsteh[en], zur&#252;ckzukehren“. Heute wird der ‚verbrecherische Charakter’ Israels gerne auch unter Verweis auf die Rodung von Oliven-B&#228;umen zu dokumentieren versucht. Exemplarisch im Internetauftritt des ZDF - unter der &#220;berschrift „Olivenkrieg im Heiligen Land“ erf&#228;hrt man dort: „Seit Jahrzehnten leidet das pal&#228;stinensische Volk unter der milit&#228;rischen Besatzung der Israelis - eine Situation, die sich in den letzten Monaten und Jahren zunehmend versch&#228;rft hat.[&#8230;] Um Platz f&#252;r Stra&#223;en und H&#228;user zu schaffen, mussten wertvolle, uralte &#214;lb&#228;ume weichen.“</p>
<p>Wo in Kategorien von Blut, Boden und Volk gedacht wird, ist f&#252;r die Beschreibung sozialer Konflikte als Interessenkonflikte kein Platz. Folglich belehrt der Artikel, es handle sich keinesfalls blo&#223; um ein &#246;konomisches Problem: „Ihre Ernte ist aber mehr als nur ein wirtschaftlicher Faktor zum &#220;berleben. Sie symbolisiert den erbitterten Kampf um das Land. Seit vielen Generationen besitzen die Pal&#228;stinenser die B&#228;ume und auch den Boden, auf dem sie wachsen. B&#228;ume und Menschen sind hier tief verwurzelt.“<br />
In Stuttgart wird es konsequenterweise der an der Hamas-Solidarit&#228;tsflottille beteiligte V&#246;lkerrechtler Norman Paech sein, der &#252;ber die „Rolle des internationalen Rechts und die sich daraus ergebenden Handlungsm&#246;glichkeiten“ gegen Israel referieren wird. Auch sein Ziel lautet: Israel soll als ‚Unrechtsstaat’ gebrandmarkt, seine M&#246;glichkeit zur Selbstverteidigung so weit wie m&#246;glich eingeschr&#228;nkt werden.</p>
<p>Die antisemitische Konferenz ist einerseits Ausdruck eines weit verbreiteten antisemitischen Bewusstseins. Zugleich jedoch sind deren Protagonisten hinsichtlich der Attacken auf die Souver&#228;nit&#228;t Israels aber auch eine Avantgarde, die zu allem &#220;bel auf eine der oben genannten Strategie und ihren Zielen entsprechend erfolgreiche Praxis verweisen k&#246;nnen: Versucht der Historiker Ilan Pappe mit seinen Elaboraten Israel als Staat aller Juden zu delegitimieren, so agitiert Hadar Eid, der Gaza j&#252;ngst in einem Interview als riesiges Konzentrationslager „à la Auschwitz“ bezeichnete, erfolgreich f&#252;r einen akademischen und kulturellen Boykott. Die ebenfalls referierende „Menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion der Partei Die Linke im Bundestag“, Annette Groth, hat ihren Begriff von Menschenrechts-Politik genau wie Paech auf der Feindfahrt gegen Israel im Mai zum Ausdruck gebracht. Auch Joachim Guillard, vor einigen Jahren Mitinitiator der Spendenkampagne f&#252;r eine „breite nationale Widerstandsfront“ im Irak gegen die „Besatzung“ sowie der Rechtsanwalt J&#246;rg Lang, der zum Thema „Die deutsche Linke, der Holocaust und die Solidarit&#228;t mit den Pal&#228;stinensern (Erfahrungen seit den 60er Jahren)“ reden wird und dem der Spiegel 1980 zumindest nachsagte, er sei Mitglied des Planungsstabs der antisemitischen Guerilla PFLP gewesen, werden dem Stuttgarter Think Tank gegen Israel sicher mit ihren reichhaltigen Erfahrungen sekundieren. </p>
<p><strong>Verallgemeinerung von Leid</strong></p>
<p>Woher r&#252;hrt jedoch die Verst&#228;ndnisinnigkeit mit antisemitischen Banden wie der Hamas, die so viele Menschen nicht nur in Deutschland vereint? „Eine Hauptwurzel der Grausamkeit bildet die Verzweiflung an der M&#246;glichkeit des allgemeinen Gl&#252;cks“, stellte Max Horkheimer einst fest. Mit Blick auf die Unterscheidung von Freiheitsbewegung und regressiver Bande erg&#228;nzte er, jene Gruppen, welche dieses Gl&#252;ck „Kraft ihres gesellschaftlichen Seins bewu&#223;t herbeizuf&#252;hren suchen, haben bei aller Entschlossenheit und Gegenwehr kein psychologisches Bed&#252;rfnis nach dem Anblick von Blut und Elend“. Wie genau Horkheimer den Gegenstand bestimmt hat, mag exemplarisch die Aussage eines Hamas-K&#228;mpfers dokumentieren, der w&#228;hrend des Gaza-Krieges seine Siegesgewissheit &#252;ber Israel mittels des radikalen Dementis jeder diesseitigen Gl&#252;ckserwartung zum Ausdruck brachte: „Der Unterschied zwischen uns und denen ist, dass sie leidenschaftlich auf den Tag warten, an dem sie sicher nach Hause zur&#252;ckkehren k&#246;nnen. Wir dagegen verlassen unser Zuhause, verabschieden uns von unseren Familien und hoffen, als M&#228;rtyrer zu sterben“.<br />
Es ist diese negative Utopie, die die antisemitischen Banden von Hamas und Hisbollah mit ihren Multiplikatoren auf der ganzen Welt vereint: an der Verzweiflung &#252;ber die nicht eingel&#246;ste „M&#246;glichkeit des allgemeinen Gl&#252;cks“ irregeworden, sehnen sie die apokalyptische Erl&#246;sung aus den als unertr&#228;glich empfundenen gesellschaftlichen Verh&#228;ltnissen herbei. Vor der &#220;bermacht der Gesellschaft, die ihnen gleichsam als anonymes Schicksal widerf&#228;hrt, regredieren die Individuen zu Anh&#228;ngseln des Kollektiv-Ich; der B&#252;rger, von dem in Deutschland guten Gewissens ohnehin nie die Rede sein konnte, kehrt zur&#252;ck ins Volk.</p>
<p>Das Sehnen und Streben des modernen Apokalyptikers gilt der Verwirklichung der Utopie eines sich selbst entfremdeten Lebens, „das allein in der Vernichtung des anderen und seiner selbst &#252;berlebt“ (Adorno/Horkheimer) - eine Vernichtung freilich, die vorweg immer die Juden meint. Diese Utopie, Verallgemeinerung von Leid, liegt nicht in der Zukunft, sondern ist die H&#246;lle auf Erden, wie sie von den islamistischen und anderen Rackets schon heute bereitet wird. Diese Sehnsucht des modernen Apokalyptikers ist der Grund, warum er so fasziniert - wo nicht um Unterst&#252;tzung trommelnd - auf die wahrhaft national befreiten Zonen und ihre „Widerstands-K&#228;mpfer“ in den somalischen, irakischen, afghanischen und sonstigen Regionen der Racket-Herrschaft blickt. Von jeder das Individuum zur Triebsublimierung dr&#228;ngenden Instanz der Vermittlung bereinigt, regieren dort, Willk&#252;r, Tugendterror und unmittelbare Herrschaft.</p>
<p>Und so wird sich die „Pal&#228;stina-Solidarit&#228;t“ nie auch nur ansatzweise hinter dem einzig vern&#252;nftigen Begriff vereinen, den man von ihr haben k&#246;nnte - „Free Gaza from Hamas“. Denn ihr Engagement wie das des „Volkes“ zielt nicht auf die befreite Gesellschaft; es zielt auf die Verewigung des Elends, auf die aus einer tiefen Zivilisationsfeindschaft gespeiste regressive Befreiung der Triebe in der Barbarei. </p>
<p><strong>UnterzeichnerInnen:</strong><br />
Seltsamer Zusammenschluss, Forum materialistische Kritik, Initiative Solidarit&#228;t mit Israel (Stuttgart)<br />
<a name="down">&nbsp;</a><br />
<strong>Download:</strong> <a href="http://seltsamer-zusammenschluss.org/wp-content/uploads/2010/11/flugblatt_ak_lores.pdf" target="_blank">Flugblatt (.pdf, 75kB)</a></p>
<h2>Veranstaltung:</h2>
<p><strong>Der Wahn vom Weltsouver&#228;n und die Ausl&#246;schung Israels</strong><br />
Eine Veranstaltung gegen die Pal&#228;stina-Solidarit&#228;tskonferenz in Stuttgart.</p>
<p>Mit Gerhard Scheit, Autor des Buchs „Der Wahn vom Weltsouver&#228;n. Zur Kritik des V&#246;lkerrechts“ (Freiburg 2009)</p>
<p>„Getrennte Vergangenheit – Gemeinsame Zukunft, Hindernisse und Perspektiven f&#252;r eine gerechte L&#246;sung“ lautet der Titel der Pal&#228;stina-Konferenz. Was das Hindernis sei, dar&#252;ber besteht hier kein Zweifel: Israel als j&#252;discher Staat, als Zufluchtsort aller vom Antisemitismus Bedrohten. Mit der „Ein-Staaten-L&#246;sung“ soll dieser Staat vom Erdboden verschwinden, das ist die Perspektive, die von „der Bundesrepublik aus“ im Namen des V&#246;lkerrechts zu unterst&#252;tzen w&#228;re. Den Begriff vom V&#246;lkerrecht, der dabei gemeint ist, hat Norman Paech bereits durch seine Teilnahme an der „Free Gaza Flotte“ expliziert, die zum Gl&#252;ck von der israelischen Armee gestoppt werden konnte (Paech: „Das war kein Akt der Selbstverteidigung. Das war ein Kriegsverbrechen“). Sein Gesch&#228;ft wie das der ganzen Konferenz, besteht darin, deutsche Wahnvorstellungen zu modernisieren: an die Stelle der Weltverschw&#246;rung des Judentums tritt die Verschw&#246;rung des j&#252;dischen Staats gegen den Weltfrieden.</p>
<blockquote><p>In seinem neuen Buch „Der Wahn vom Weltsouver&#228;n“ analysiert der Wiener Publizist Gerhard Scheit die Fallstricke des V&#246;lkerrechts. […Unter Verweis] auf Adorno und Marx zieht Scheit eine klare Schlussfolgerung: Der Wahn vom Weltsouver&#228;n zerst&#246;rt den Souver&#228;n und ist zugleich das Gegenteil einer Befreiung vom Staat. Also das Gegenteil jener vers&#246;hnten Vielfalt, die allein ein menschenw&#252;rdiger Zustand w&#228;re – die freie Assoziation der Individuen.</p>
<p>Die heutige Gesellschaft kann sich einen „Weltsouver&#228;n“ nur konsequent vormachen, wenn sie einen gemeinsamen Feind halluziniert,<br />
der bereits heimlich die Welt beherrscht: das Weltjudentum, fokussiert im Staat Israel, der sich der Untergrabung seines Selbstverteidigungsrechtes unter dem Banner des Weltfriedens widersetzt. So beseitigen viele Linke und Linksliberale den letzten<br />
Rest jener politischen Vernunft, die Gewalt und Recht aufeinander zu beziehen wei&#223;. </p></blockquote>
<p>(iz3w, Nov./Dez. 2010)</p>
<p><strong>Freitag, 26.11.2010, 20 Uhr<br />
DGB-Haus, Raum 245, Willi-Bleicher-Stra&#223;e 20, 70174 Stuttgart</strong>
</p>
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		<title>fremdVA: Frau Steinbachs falsches Opferbild</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 09:18:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eisprinzessin</dc:creator>
		
		<category>Diskussion</category>

		<category>Veranstaltung</category>

		<category>Fremdveranstaltungen</category>

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		<description><![CDATA[Frau Steinbachs falsches Opferbild - Die NS-Vergangenheit des &#8220;Bundes der Vertriebenen&#8221; und seine fragw&#252;rdige Interpretation der deutschen Geschichte
Vortrag und Diskussion mit Erich Sp&#228;ter; Mittwoch, 21. Juli 2010, 19 Uhr im Gewerkschaftshaus, Kleiner Saal; Willi-Bleicher-Stra&#223;e, Stuttgart-Stadtmitte 
Am 5. August will der &#8220;Bund der Vertriebenen&#8221; mit hoher Politprominenz und entsprechender Medienaufmerksamkeit einen &#8220;Festakt&#8221; im Stuttgarter Neuen Schloss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frau Steinbachs falsches Opferbild - Die NS-Vergangenheit des &#8220;Bundes der Vertriebenen&#8221; und seine fragw&#252;rdige Interpretation der deutschen Geschichte</strong><br />
<em>Vortrag und Diskussion mit Erich Sp&#228;ter; Mittwoch, 21. Juli 2010, 19 Uhr im Gewerkschaftshaus, Kleiner Saal; Willi-Bleicher-Stra&#223;e, Stuttgart-Stadtmitte </em><br />
Am 5. August will der &#8220;Bund der Vertriebenen&#8221; mit hoher Politprominenz und entsprechender Medienaufmerksamkeit einen &#8220;Festakt&#8221; im Stuttgarter Neuen Schloss inszenieren. Gefeiert werden soll &#8220;60 Jahre Charta der Heimatvertriebenen&#8221;, die 1950 in Stuttgart verk&#252;ndet wurde. Ein Grund, dieser Selbstinszenierung chronischer Geschichtsf&#228;lscher entschieden entgegen­zutreten und sich des bis heute verh&#228;ngnisvollen Wirkens des BdV bewusst zu werden. <a href="http://www.emanzipationundfrieden.de/VertriebeneSpaeter.pdf" target="_blank">Weitere Informationen</a>. Eine Veranstaltung der Gruppe <a href="http://www.emanzipationundfrieden.de/" target="_blank">Emanzipation und Frieden</a>.
</p>
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		<title>Nachbereitung “Zur Metakritik von Religion und Religionskritik”</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 18:31:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eisprinzessin</dc:creator>
		
		<category>Negativer Nachmittag</category>

		<category>Download</category>

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		<description><![CDATA[Als Nachbereitung des Negativen Nachmittags “Zur Metakritik von Religion und Religionskritik” mit Lars Quadfasel stellen wir nun den Mitschnitt der Veranstaltung zur Verf&#252;gung:
Download Vortrag (mp3 156MB)
Artikel von Lars Quadfasel zum Thema in der Bremer Zeitschrift “Extrablatt”:

Gottes Spektakel (Teil 1)
Gottes Spektakel (Teil 2)
Gottes Spektakel (Teil 3)

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Nachbereitung des Negativen Nachmittags <a href="http://seltsamer-zusammenschluss.org/?p=125">“Zur Metakritik von Religion und Religionskritik” mit Lars Quadfasel</a> stellen wir nun den Mitschnitt der Veranstaltung zur Verf&#252;gung:</p>
<p><a href="http://www.mediafire.com/file/vgj5tw2kmww/lars quadfasel - metakritik der religion - vortrag.mp3">Download Vortrag</a> (mp3 156MB)</p>
<p>Artikel von Lars Quadfasel zum Thema in der Bremer Zeitschrift “<a href="http://www.extrablatt-online.net/" target="_blank">Extrablatt</a>”:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.extrablatt-online.net/archiv/ausgabe-4/lars-quadfasel-gottes-spektakel-teil-1.html">Gottes Spektakel (Teil 1)</a></li>
<li><a href="http://www.extrablatt-online.net/archiv/ausgabe-5/lars-quadfasel-gottes-spektakel-teil2.html">Gottes Spektakel (Teil 2)</a></li>
<li><a href="http://www.extrablatt-online.net/archiv/ausgabe-6/lars-quadfasel-gottes-spektakel-3.-teil.html">Gottes Spektakel (Teil 3)</a></li>
</ul>
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		</item>
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		<title>&#8220;Zur Metakritik von Religion und Religionskritik&#8221; - Vortrag und Diskussion mit Lars Quadfasel</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 12:20:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>magnus</dc:creator>
		
		<category>Diskussion</category>

		<category>Negativer Nachmittag</category>

		<category>Veranstaltung</category>

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		<description><![CDATA[Sonntag, 13. Juni 2010, 16:00, Stuttgart &#8220;Second Take&#8221; (Waggons, Nordbahnhofstr. 165, 70191 Stuttgart, Wegbeschreibung: http://secondtake.blogsport.de/wir).

Der Zustand, den die Religion in der westlichen Welt gegenwärtig bietet, ist ambivalent. Die christliche Religion scheint von der abendländischen Ordnungsmacht zu einer aufgeblasenen Institution für Caritas und Seelsorge heruntergekommen zu sein, die kaum noch den Sonntagsverkauf zu unterbinden vermag. Aktuell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sonntag, 13. Juni 2010, 16:00, Stuttgart <a href="http://secondtake.blogsport.de">&#8220;Second Take&#8221;</a> (Waggons, Nordbahnhofstr. 165, 70191 Stuttgart, Wegbeschreibung: http://secondtake.blogsport.de/wir).</p>
<p><img id="image126" src="http://seltsamer-zusammenschluss.org/wp-content/uploads/2010/05/dog-ass-jesus.jpg" alt="jesus" style="float:left;" /></p>
<p>Der Zustand, den die Religion in der westlichen Welt gegenwärtig bietet, ist ambivalent. Die christliche Religion scheint von der abendländischen Ordnungsmacht zu einer aufgeblasenen Institution für Caritas und Seelsorge heruntergekommen zu sein, die kaum noch den Sonntagsverkauf zu unterbinden vermag. Aktuell kratzen Missbrauchsskandale und Alkoholfahrten prominenter Oberhirten zusätzlich an der verbliebenen moralischen Autorität. Es läge nahe, jene Entwicklung mit Genugtuung als überfälligen Vollzug aufklärerischer Bemühungen zu wähnen.</p>
<p>Gegen eine solche Einschätzung spricht, dass die Religion, nunmehr bar jeder formalen gesellschaftlichen Autorität, sich nicht eben anschickt entsprechend gesellschaftlich irrelevant zu werden. So füllt ein tibetischer Geistlicher mit seinen Kalendersprüchen ganze Fussballstadien und Kreationismus bzw. &#8220;Intelligent Design&#8221; erheben selbstbewusst Anspruch auf Anerkennung in Schulbüchern.</p>
<p>Indes artikuliert sich ein &#8220;neuer Atheismus&#8221;, der seinen Ausdruck in den Büchern Richard Dawkins oder Bill Mahers Film &#8220;Religulous&#8221; findet. Dieser sucht wissenschaftlich die Ansprüche jenes Aberglaubens zurückzuweisen - und mutet dabei wie ein Selbstgespräch an. Notorisch insistiert er auf wissenschaftliche Erkenntnisse, ohne dabei auf die Tatsache zu reflektieren, dass Subjekte, die in vollem Ernst das Alter der Erde auf 5000 Jahre datieren, bereits eine gewisse Disposition zum Wissenschaftsbetrieb verinnerlicht haben müssen. Statt sich ideologiekritisch mit dem Bedürfnis zu solchem Wahn, der theologisch eher blasphemisch denn orthodox ist, zu befassen, widerlegt man diesen lediglich positivistisch und perpetuiert nur, was man kritisieren will, indem man es zur ernsthaft verhandelbaren Position adelt.</p>
<p><a id="more-125"></a></p>
<p>Mit einigem Recht beansprucht so der Aberglaube im Meinungspluralismus seinen Platz als eine Theorie neben anderen. So erregen am Christentum heute auch weniger inhaltliche Fragen, als vielmehr dessen Anma&#223;ung eine allgemeingültige Wahrheit zu verkünden, Ansto&#223;. Entsprechend erfährt Spiritualität Legitimation und Dignität gerade dann, wenn sie sich dem Anspruch auf Objektivität gar nicht erst nicht verdächtig macht. Jede religiöse Regung, solange sie sich nur inhaltlich bescheidet mit ungreifbarem zivilisationskritischem Raunen und diffusen Affekten, darf sich als &#8220;religiöses Gefühl&#8221; dem Schutz der Gesellschaft vor Kritik sicher sein. Der Glauben als solcher gilt als unantastbares Gut. Dabei ist ganz gleich, woran geglaubt wird, und sei es Djihad, Scharia oder Frauenhass. Das Überschreiten der Grenzen dessen, was als Privatangelegenheit gilt, wird dann qualifiziert als &#8220;Missbrauch der Religion&#8221;, nicht etwa als deren konsequenter Ausdruck. In diesem Verhältnis wird offenbar, dass mit der formalen Herabsetzung der Religion zur Privatangelegenheit diese keineswegs als erledigt gelten kann, sondern sich in ihrem Reservat mehr als nur arrangiert hat. </p>
<p>Lars Quadfasel schreibt u.a. Beiträge für konkret, jungle world, taz &#038; extrablatt. Die Veranstaltung will dazu beitragen, für die Religion, wie sie sich heute darbietet, zu einem angemessenen Begriff (und ergo ihrer Kritik) zu kommen.
</p>
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