Freitag, 27. April 2012 19:00 Uhr
19.00 Uhr, DGB-Haus, Willi-Bleicher-Str. 20
In den zwei Jahren seit dem Wahlsieg der völkischen Regierungskoalition in Ungarn sind unter Anderem ein neues Mediengesetz, eine neue Verfassung, eine neue, so genannte Roma-Integrations-Strategie ins Leben gerufen, bzw. verabschiedet worden, und man kann durchaus behaupten, dass sämtliche Bereiche des gesellschaftlichen Lebens inzwischen gleichgeschaltet sind.
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Fremdveranstaltungen
Revolution im Dienste der Poesie? – Walter Benjamins, Theodor W. Adornos und Guy Debords Überlegungen zum Verhältnis von Kunst, Avantgarde und Klassenkampf
Vortrag und Diskussion mit Claus Baumann
So., 2. Dezember 2012, 17:00 Uhr, Wilhelmspalais Stuttgart (Konrad-Adenauer-Straße 2)
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Die Krise der Arbeiterbewegung und der Niedergang der großen avantgardistischen Kunstbewegungen sowie die katastrophale Entwicklung des deutschen NS-Faschismus, die in Auschwitz kulminierte, stehen in einem bestimmten Zusammenhang, dem sich auch gegenwärtige Formen der Kunst hierzulande nicht zu entziehen vermögen, selbst wenn ihnen das nicht explizit bewusst ist. Um diese geschichtlich wirkmächtigen Topoi kreisten stets auch die Überlegungen Benjamins, Adornos und Debords, allerdings mit jeweils unterschiedlichen Gewichtungen.
In seinem Vortrag bringt Claus Baumann diese Reflexionen mit Fokus auf das Verhältnis von Kunst, Avantgarde und Klassenkampf in eine trialogische Konstellation, ohne die Differenzen, die jeweiligen geschichtlichen Orte und Bezugspunkte jener Autoren einzuebnen. Was die verschiedenen Konsequenzen daraus für das gegenwärtige Verhältnis von Kunst und Politik bedeuten, lässt sich anschließend diskutieren.
Vortrag und Diskussion mit Karl Reitter (Wien, Hrsg. der Zeitschrift Grundrisse
!!!Achtung: Der Termin ist auf 6. November verschoben worden!!!
Dr. habil. Karl Reitter (Uni Wien) spricht über sein Buch: Prozesse der Befreiung. Marx, Spinoza und die Bedingungen
des freien Gemeinwesens. Der Vortrag findet in der Universität Stuttgart
im KII, Keplerstr. 17, Raum 17.17 statt.
Feindbild Israel - der ewige Sündenbock
Vortrag und Diskussion mit Tilman Tarach
Donnerstag, 2. Dezember 2010, 19.30 Uhr Neue Aula, Juristische Fakultät der Universität Tübingen Geschwister-Scholl-Platz (früher Wilhelmstraße 7)
Über keinen Staat gibt es so viele Gerüchte wie über Israel. Tilman Tarach zeigt, daß die deutschen Medien, aber auch Organisationen wie die Uno und jede Menge »Israelkritiker« den Stoff liefern, aus dem diese diffamierenden Legenden gestrickt werden. Die alte Parole »Die Juden sind schuld« wird heute in weiten Teilen der Gesellschaft begierig auf den jüdischen Staat angewendet, und zwar reichlich unabhängig davon, wie er sich verhält.
Dr. Tilman Tarach (Freiburg) ist Autor des Buches “Der ewige Sündenbock. Heiliger Krieg, die ‘Protokolle der Weisen von Zion’ und die Verlogenheit der sogenannten Linken im Nahostkonflikt.”
Eine Veranstaltung der Tübinger Initiative gegen Antisemitismus und Antizionismus und der Gruppe Emanzipation und Frieden.
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