Nachbereitung “Zur Metakritik von Religion und Religionskritik”

Als Nachbereitung des Negativen Nachmittags “Zur Metakritik von Religion und Religionskritik” mit Lars Quadfasel stellen wir nun den Mitschnitt der Veranstaltung zur Verfügung:

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Artikel von Lars Quadfasel zum Thema in der Bremer Zeitschrift “Extrablatt”:

“Zur Metakritik von Religion und Religionskritik” - Vortrag und Diskussion mit Lars Quadfasel

Sonntag, 13. Juni 2010, 16:00, Stuttgart “Second Take” (Waggons, Nordbahnhofstr. 165, 70191 Stuttgart, Wegbeschreibung: http://secondtake.blogsport.de/wir).

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Der Zustand, den die Religion in der westlichen Welt gegenwärtig bietet, ist ambivalent. Die christliche Religion scheint von der abendländischen Ordnungsmacht zu einer aufgeblasenen Institution für Caritas und Seelsorge heruntergekommen zu sein, die kaum noch den Sonntagsverkauf zu unterbinden vermag. Aktuell kratzen Missbrauchsskandale und Alkoholfahrten prominenter Oberhirten zusätzlich an der verbliebenen moralischen Autorität. Es läge nahe, jene Entwicklung mit Genugtuung als überfälligen Vollzug aufklärerischer Bemühungen zu wähnen.

Gegen eine solche Einschätzung spricht, dass die Religion, nunmehr bar jeder formalen gesellschaftlichen Autorität, sich nicht eben anschickt entsprechend gesellschaftlich irrelevant zu werden. So füllt ein tibetischer Geistlicher mit seinen Kalendersprüchen ganze Fussballstadien und Kreationismus bzw. “Intelligent Design” erheben selbstbewusst Anspruch auf Anerkennung in Schulbüchern.

Indes artikuliert sich ein “neuer Atheismus”, der seinen Ausdruck in den Büchern Richard Dawkins oder Bill Mahers Film “Religulous” findet. Dieser sucht wissenschaftlich die Ansprüche jenes Aberglaubens zurückzuweisen - und mutet dabei wie ein Selbstgespräch an. Notorisch insistiert er auf wissenschaftliche Erkenntnisse, ohne dabei auf die Tatsache zu reflektieren, dass Subjekte, die in vollem Ernst das Alter der Erde auf 5000 Jahre datieren, bereits eine gewisse Disposition zum Wissenschaftsbetrieb verinnerlicht haben müssen. Statt sich ideologiekritisch mit dem Bedürfnis zu solchem Wahn, der theologisch eher blasphemisch denn orthodox ist, zu befassen, widerlegt man diesen lediglich positivistisch und perpetuiert nur, was man kritisieren will, indem man es zur ernsthaft verhandelbaren Position adelt.

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Karl Pfeifer: Die extreme Rechte in Ungarn nach den Parlamentswahlen

Dienstag 11.05.2010, 19:30 Uhr
Gewerkschaftshaus Stuttgart, Willi-Bleicher-Str. 20, Raum 245

Mit Besorgnis werden die Ergebnisse der wenige Tage zurückliegenden ungarischen Parlamentswahlen zur Kenntnis genommen: Die rechtspopulistisch-nationalkonservative Partei Fidesz wird ihre Oppositionsrolle verlassen und die Regierungsmehrheit stellen, die rechtsextremen Jobbik halten mit einem Stimmenanteil von 16,7 Prozent Einzug ins Parlament. Von einem »politischen Erdbeben« ist die Rede, von einem »Rechtsruck«, die politische Situation in Ungarn habe sich zu einem »Pulverfass mitten in Europa« entwickelt, die Stimmungslage der ungarischen Gesellschaft sei vergleichbar mit einem »Hassvulkan«.

In der Tat sind diese aktuellen parlamentarischen Verschiebungen nicht verharmlosend durch ein Protestwahlverhalten der von ihrer Regierung enttäuschten ungarischen Bevölkerung zu erklären – schon seit einiger Zeit machen Beobachter darauf aufmerksam, dass Rechtsextremismus in Ungarn kein Randgruppenphänomen ist, sondern durchaus Zuspruch aus breiten Teilen der ungarischen Gesellschaft erhält. Öffentlicher Widerstand ist kaum zu vernehmen, die jüngst per Gerichtsbeschluss verbotene Ungarische Garde – eine von Jobbik zum »Schutz« der Bevölkerung vor »Zigeunerkriminalität« gestellte paramilitärische Organisation – marschiert ungestört, das Fehlen eines konstruktiven gesellschaftlichen Gegendiskurses erlaubt es rechtsextremen Kräften, sich mittels Blut-und-Boden-Ideologien zu Widerstandskämpfern gegen die Gefährdungen eines Wirtschaftskapitalismus zu stilisieren. Der Schriftsteller und Historiker György Dalos bezeichnete diese Tendenzen jüngst als »Früchte nicht gestellter Fragen. Fragen wie: Was bedeutet Kapitalismus?«.

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NN: Wochenendseminar zu Kapital Band II mit Nadja Rakowitz

Freitag 16. 4. bis Sonntag 18. 4. (Freitag, 19:30 Uhr: Institut für Philosophie Seidenstr.36 Raum 36.31; Samstag und Sonntag: Mädchengesundheitsladen e.V.)

Band II des “Kapital” von Karl Marx ist der am wenigsten diskutierte der drei Bände. Er ist dadurch kaum bekannt und vielleicht sogar verkannt — und wartet auf seine Entdeckung. Er behandelt die Zirkulations- und Reproduktionskreisläufe des Kapitals. Er baut dadurch einerseits auf Kapital Bd. I auf, der zunächst den Produktionsprozess des Kapitals entwickelt, und leitet andererseits zum Band III über, wo es dann um den Gesamtprozess des Kapitals geht. Wir werden uns an dem Wochenende mit ausgewählten Passagen des Band II beschäftigten und sowohl die Zirkulation des Kapitals in Abgrenzung zur so genannten “einfachen” Zirkulation aus dem Band I des “Kapital” als auch die erste Betrachtung der gesamtgesellschaftlichen Reproduktion unter Bedingungen des Kapitalverhältnisses diskutieren.

Was wird hier diskutiert? Die Möglichkeit oder gar Notwendigkeit der Krise? Oder der Beweis für das “Funktionieren” der Reproduktion? Dies sind nicht bloß spitzfindige ökonomietheoretische, sondern Fragen von hoher politischer Sprengkraft. Wir werden uns außerdem mit den verschiedenen Textfassungen dieses Bandes auseinandersetzen — dem Originalmanuskript von Marx und der Druckfassung von Engels.

Die Veranstaltung am Freitagabend ist offen; dagegen ist eine Anmeldung für den Workshop am Samstag und Sonntag erforderlich (die Teilnehmer_innenzahl ist auf 20 begrenzt) über marxseminar[at]gmx.net. Nach Anmeldung wird ein Texte-Reader zugesandt.

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Deaktivierung der Kommentarfunktion

sprechblasenDie Betreiber_innen dieser Seite haben bis auf weiteres die Kommentarfunktion deaktiviert, um auf das die letzten Wochen stark ansteigende Aufkommen von Rumgetrolle und Unsinnposten zu reagieren. Das hat nichts mit Zensur zu tun, da wir die bisherigen Kommentare selbstverständlich stehen lassen werden. Nicht zuletzt, weil es den Betreiber_innen zu mühselig ist, bei all diesen Kommentaren zwischen “inhaltlich wertvoll” und “unsinniger Quatsch” zu entscheiden.

Nichtsdestotrotz sahen wir uns in den letzten Wochen immer wieder gezwungen alle Kommentare stets gegenzulesen, da immer wieder persönliche Details und berufliche Infos über bestimmte dem SZ zugeordnete Personen gepostet wurden. Falls wir uns dazu entscheiden sollten, in näherer Zukunft wieder die Kommentarfunktion zu aktivieren, seien die betreffenden Poster_innen in aller Form dazu angehalten dies auch in Zukunft zu unterlassen, hier wie auch anderswo, da wohl sie selbst über eine Zuordnung solcher Informationen zu ihrem politischen Wirken als letzte ein Interesse haben. Das soll keine Drohung sein, denn es ist nicht die Methode des SZ konkrete Personen für ihr politisches Wirken anzugreifen, sondern dieses Wirken selbst einer ideologiekritischen Prüfung - unabhängig von den dahinterstehenden Personen und ihrer angenommenen Persönlichkeitsstruktur - zu unterziehen.

Dokumentation eines Papiers von »enfants perdus« zur Kritik der »28 Thesen zur Klassengesellschaft«

»Die Unterentwicklung der revolutionären Theorie
auf der ganzen Welt ist die erste Unterentwicklung,
die jetzt überwunden werden muss.«

(Situationistische Internationale 10/1966)

ENFANTS PERDUS beginnen hier mit einer Kritik der »28 Thesen zur Klassengesellschaft« des KOSMOPROLET (2007). Über dessen Initiatoren, die »Freundinnen & Freunde der klassenlosen Gesellschaft«, war in PHASE2 vom Herbst 2007 zu lesen:

»Es handelt sich hier um eine undogmatische Sammlungsbewegung über die Gräben der alten Arbeiterbewegung und Linksradikalen hinweg, mit dem Ziel, eine revolutionäre Praxis zu entfalten, aber ohne Parteigründungsambitionen. Diese Erscheinung ist noch auf Berlin beschränkt. Im Editorial des Kosmoproleten wird aber eine Kontaktaufnahme mit FrankfurterInnen, FreiburgerInnen und SchweizerInnen angedeutet, so dass durchaus noch etwas mehr Staub aufgewirbelt werden könnte.

Die Schwierigkeit besteht dabei in einem Spagat zwischen der unbedingten Anerkennung der Niederlage des ersten Ansturms des Proletariats im Nationalsozialismus (1830–1939) und dem Willen, nicht den Kopf hängen zu lassen (triste Zeiten, über den Globus verstreute Kommunistinnen etc.), sondern lieber seinen Teil zu tun für die Erfindung der Zukunft. In den Begrifflichkeiten der jüngsten Geschichte ausgedrückt, ist das der Widerspruch zwischen einer sich zunehmend der deutschen Volksgemeinschaft andienenden Bewegungslinken und der adornitisch-antideutschen Fundamentalopposition, die allerdings häufig in die Hypostasierung ihrer eigenen Ohnmacht verfällt. Die Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft beziehen daher eine doppelte Stellung einerseits gegen unmittelbare Praxis, also die Illusion, es gäbe bereits irgendwelche Bewegungen, die offen für revolutionäres Gedankengut wären und andererseits gegen die deutsch-romantische Neigung, sich im Angesicht der geschlossenen Totalität in Untergangsstimmung zu versetzen und in selbst gebastelter Theorie einzurichten. Derlei polare Gegensätze und ihre Auflösung machen die Schwierigkeit aus. Es ist immer besser, von den Trennungen auszugehen, um sie dann zu vereinen zu suchen. Gegenwärtig spalten sich die Linken in einen praktischen und einen theoretischen Flügel auf, so daß Kopf und Hand getrennt erscheinen: Theorie und Praxis schließen sich heute in erstarrter Opposition gegenseitig aus. Auf der einen Seite der blinde Aktivismus, der immer nur sich selbst und nie die Gesellschaft in Bewegung bringt, auf der anderen Seite ein trockener Akademismus: Man lese nur die Druckerzeugnisse der studentischen Linken, wohne ihren gespenstigen Vortragsversammlungen bei und man versteht auf der Stelle woher die Feindschaft gegen Theorie ihre Nahrung bezieht. Solche Widersprüche durchziehen die Thesen – nur den zwischen Mann und Frau bzw. Vernunft und Sinnlichkeit wollen sie nicht sehen. Ebenso prägt der Versuch einer Vereinigung dieser Widersprüche den Stil. In diesem Fall ist die Auflösung einfach die, dass gesagt wird, man solle denkend handeln und handelnd denken: Wer nicht begreift, kann nicht wirklich handeln, und wer nicht handeln will, wird auch nicht begreifen.
Es ist unmöglich, den Text vollständig zu referieren, man liest ihn daher besser selbst.«

Lies weiter in ‘Dokumentation eines Papiers von »enfants perdus« zur Kritik der »28 Thesen zur Klassengesellschaft«’

»Aufhebung der Arbeit!« – Bewahrung, Abschaffung oder sublimierende Überwindung? (Referent: Biene Baumeister)

Sonntag, 2.12.2007, 16 Uhr, in den Wagenhallen Block 4 (Eingang links neben der Tangobar), Innerer Nordbahnhof 1, Stuttgart.

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Von der »Sozialdemokratie« über den »Realsozialismus«, von ML-Orthodoxien über Bewegungen wie »Operaismus«, »Autonomie« und »Postoperaismus« bis hin zur sogenannten »Neuen deutschen Wertkritik« (NdW) ist kaum ein Thema so affektiv besetzt und emotional aufgeladen wie »Arbeit«, und dies nicht ohne Grund. Seit Anfang der Klassengesellschaften ist die »Arbeit« ein gesellschaftliches »Kampfterrain«, sowohl in praktischer wie ideologischer Hinsicht. Diese Kämpfe in und um die »Arbeit« brachten zugleich relativen Fortschritt wie Regression und Vernichtung mit sich, was sich selbstverständlich auch immer ideologisch ausdrückt. Während der Entstehung der Arbeiterbewegung sahen die frühen Sozialdemokraten in »der Arbeit« den Grund allen gesellschaftlichen Reichtums und so fordern auch die heutigen »Arbeit für alle!«. Die »realsozialistischen« Akkumulationsregimes zu Beginn des 20. Jahrhunderts gingen gleich einen Schritt weiter und erhoben den Arbeitskultus zur Staatsreligion: »Wer nicht arbeitet, der soll auch nicht essen!«, so Lenin in Anlehnung an den Apostel Paulus. Spiegelbildlich dazu sehen heutzutage etwa einige Protagonist_innen der NdW in »der Arbeit« den Grund allen gesellschaftlichen Übels, »ein irrationales Prinzip, das als Naturzwang erscheint« [Manifest gegen die Arbeit, S. 13]; sie stelle bloß die andere Seite des Kapitals »innerhalb des kapitalistischen Selbstzwecks« [ebd.] dar. Konsequenterweise fordern sie daher die »Abschaffung der Arbeit«.
Spätestens, seit »Arbeit macht frei« über dem Tor des Vernichtungslagers Auschwitz prangte (und auch an den Eingängen weiterer Vernichtungslager), wo der Wahn des deutschen Arbeitsethos zur Vernichtung aller führte, die als »Nicht-Arbeitende«, als sogenannte »Raffende« oder »Parasiten« projektiv stigmatisiert wurden, ist es geradezu notwendig angesagt misstrauisch zu sein, wenn »Arbeit« mit menschlicher Emanzipation per se gleichgesetzt wird.

Lies weiter in ‘»Aufhebung der Arbeit!« – Bewahrung, Abschaffung oder sublimierende Überwindung? (Referent: Biene Baumeister)’

Nachbereitung “NN: Maoismus und ML-Sekten (Fortsetzung zum »Westimport«) (Referenten: Fritz Güde und Christoph Zwi)”

Als Nachbereitung des Negativen Nachmittags Maoismus und ML-Sekten (Fortsetzung zum »Westimport«) (Referenten: Fritz Güde und Christoph Zwi) stellen wir nun einen Mitschnitt der Veranstaltung zur Verfügung.

Mitschnitt:

    Teil 1
    Teil 2
    Teil 3
    Teil 4 Diskussion

Das Handout des Vortrags von Fritz Güde zum herunterladen:

Das Vortrags-Manuskript von Fritz Güde mit Anmerkungen zur Diskussion zum herunterladen:

NN: Maoismus und ML-Sekten (Fortsetzung zum »Westimport«) (Referenten: Fritz Güde und Christoph Zwi)

Sonntag, 4.11.2007, 16 Uhr, in den Räumen des Rosa Luxemburg Forums, Plankstr. 79, Stuttgart (Gablenberg).

maotasche2Der »Marxismus-Leninismus« (ML) tritt seit einem halben Jahrhundert in der Regel als Maoismus auf. Was ist der Unterschied: Maoismus als ein Leninismus, »der Leninismus« als Erfindung Stalins, Maoismus als Stalinismus von oben und unten?
Was war »die ML-Bewegung«? Gibt es so etwas wie Neo-MLismus? Eine Antwort auf diese Fragen setzt voraus, dass wir wiederkehrende Charakterzüge maoistischer bzw. MListischer Praxis und Theorie bestimmen können. Diese müssten sich in der wirklichen geschichtlichen Bewegung nachweisen lassen, aus der sie sich selber ideologisch erklären, jedoch muss versucht werden, sie ideologiekritisch aus der wirklichen Bewegung selbst herzuleiten anstatt umgekehrt (die Bewegung aus ihren ideologischen Selbsttäuschungen und Schablonen abzuleiten).

Lies weiter in ‘NN: Maoismus und ML-Sekten (Fortsetzung zum »Westimport«) (Referenten: Fritz Güde und Christoph Zwi)’



Fremdveranstaltungen

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Frau Steinbachs falsches Opferbild - Die NS-Vergangenheit des “Bundes der Vertriebenen” und seine fragwürdige Interpretation der deutschen Geschichte
Vortrag und Diskussion mit Erich Später; Mittwoch, 21. Juli 2010, 19 Uhr im Gewerkschaftshaus, Kleiner Saal; Willi-Bleicher-Straße, Stuttgart-Stadtmitte
Am 5. August will der “Bund der Vertriebenen” mit hoher Politprominenz und entsprechender Medienaufmerksamkeit einen “Festakt” im Stuttgarter Neuen Schloss inszenieren. Gefeiert werden soll “60 Jahre Charta der Heimatvertriebenen”, die 1950 in Stuttgart verkündet wurde. Ein Grund, dieser Selbstinszenierung chronischer Geschichtsfälscher entschieden entgegen­zutreten und sich des bis heute verhängnisvollen Wirkens des BdV bewusst zu werden. Weitere Informationen. Eine Veranstaltung der Gruppe Emanzipation und Frieden.

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Buchvorstellung und Diskussion mit dem Autoren Henning Böke: Maoismus
Freitag, 25.04.2008, 19.00 Uhr - Subversiv (Burgstallstr. 54, Stuttgart-Heslach)
“Mit seinem eigenständigen Sozialismus, der sich von dem der Sowjetunion scharf abgrenzte, bildete das China Mao Tse-tungs um 1970 einen bedeutenden Bezugspunkt für Befreiungsbewegungen in der Dritten Welt wie für die progressive Intelligenz im Westen: Der Maoismus war damals eine maßgebliche linke Strömung, mit der großen Hoffnung auf ein alternatives Gesellschaftsmodell jenseits von Kapitalismus und bürokratischem Staatssozialismus verbunden waren.” (theorie.org)

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Perspektiven für eine zeitgemäße feministische Politik (Referentin: Frigga Haug)

    Donnerstag, 20. März 2008 um 20 Uhr, im Subversiv (Burgstallstraße 54, Stuttgart-Heslach)

“Rosa Luxemburg und die Kunst der Politik” lautet das jüngst erschienene Buch von Frigga Haug, das im Rahmen dieses Vortrags eingehender vorgestellt
und hinsichtlich seiner feministisch-politischen Aktualität beleuchtet werden soll.

(Veranstaltergruppe: noya)

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