» Frau Steinbachs falsches Opferbild - Die NS-Vergangenheit des “Bundes der Vertriebenen” und seine fragwürdige Interpretation der deutschen Geschichte
Vortrag und Diskussion mit Erich Später; Mittwoch, 21. Juli 2010, 19 Uhr im Gewerkschaftshaus, Kleiner Saal; Willi-Bleicher-Straße, Stuttgart-Stadtmitte
Am 5. August will der “Bund der Vertriebenen” mit hoher Politprominenz und entsprechender Medienaufmerksamkeit einen “Festakt” im Stuttgarter Neuen Schloss inszenieren. Gefeiert werden soll “60 Jahre Charta der Heimatvertriebenen”, die 1950 in Stuttgart verkündet wurde. Ein Grund, dieser Selbstinszenierung chronischer Geschichtsfälscher entschieden entgegenzutreten und sich des bis heute verhängnisvollen Wirkens des BdV bewusst zu werden. Weitere Informationen. Eine Veranstaltung der Gruppe Emanzipation und Frieden.
# 0
» Buchvorstellung und Diskussion mit dem Autoren Henning Böke: Maoismus
Freitag, 25.04.2008, 19.00 Uhr - Subversiv (Burgstallstr. 54, Stuttgart-Heslach)
“Mit seinem eigenständigen Sozialismus, der sich von dem der Sowjetunion scharf abgrenzte, bildete das China Mao Tse-tungs um 1970 einen bedeutenden Bezugspunkt für Befreiungsbewegungen in der Dritten Welt wie für die progressive Intelligenz im Westen: Der Maoismus war damals eine maßgebliche linke Strömung, mit der großen Hoffnung auf ein alternatives Gesellschaftsmodell jenseits von Kapitalismus und bürokratischem Staatssozialismus verbunden waren.” (theorie.org)
# 1
» Perspektiven für eine zeitgemäße feministische Politik (Referentin: Frigga Haug)
Donnerstag, 20. März 2008 um 20 Uhr, im Subversiv (Burgstallstraße 54, Stuttgart-Heslach)
“Rosa Luxemburg und die Kunst der Politik” lautet das jüngst erschienene Buch von Frigga Haug, das im Rahmen dieses Vortrags eingehender vorgestellt
und hinsichtlich seiner feministisch-politischen Aktualität beleuchtet werden soll.
(Veranstaltergruppe: noya)
# 11
Lob! Lob! Das ging ja schnell diesmal.
Hört Euch die Zusammenfassung der SZ Veranstaltung an!
Ich hätte es nicht gedacht aber sie sind durchaus hörenswert! Mein Eindruck davon: Der Referent Christoph Zwi spricht zwar ein paar ganz interessante Sachen an, seine drangeklebten Thesen aus einer “anarchokommunistischen” ideologischen Sichtweise sind aber ziemlich billig. Tatsächlich haben die von ihm kritisierten Punkte relativ wenig mit einer fundierten Kritik am “Marxismus-Leninismus” zu tun und Alternativen hat er keine zu bieten (was er aber wenigstens eingesteht).
Der Referent Fritz Güde macht da schon einen fundierteren Eindruck und schwört seiner Geschichte als KBW Mitglied auch nicht ab, wenngleich er natürlich auch sehr (selbst) kritisch rekapituliert und auch einige der zu kritisierenden Punkte richtig kritisiert. Ich hatte den Eindruck, dass er sich nicht so ganz klar war bei was für einem Verein er seinen Vortrag da eigentlich hält, er war wohl letztlich ein wenig Perlen vor die Säue (auch wenn es sicher noch fundiertere Sichtweisen auf die K-Gruppen und ML Bewegung gibt, die mehr nach vorne blicken und versuchen Perspektiven zu entwickeln, was bei ihm sehr kurz kommt und dementsprechend seinen Vortrag auch einfärbt…)…
Richtig peinlich wird es, als im letzten Abschnitt ein paar Recken des Seltsamen Zusammenschlusses mitreden wollen. Sie haben so unglaublich wenig zu bieten und offensichtlich so wenig von linker und revolutionärer Politik verstanden, dass man wirklich nur den Kopf schütteln kann.
Es muss einem generell wirklich nicht peinlich sein, auf Veranstaltungen Fragen zu stellen und selbst was zu sagen, aber da es um Beteiligte an einer Gruppe geht, die immer so besserwisserisch daherkommt, ist es, denke ich, in diesem Fall schon legitim das so deutlich zu sagen.
Wer also Zeit hat, lade sich die mp3 Dateien runter und höre mal rein.
Ich hoffe, dass die beiden Veranstaltungen im Subversiv wirklich deutlich besser werden, bin da aber ganz guter Dinge.
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Das Dogma ist weniger wert als ein Kuhfladen.
Mao Tse-Tung
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Der letzte Kommentar ist weniger wert als ein Kuhfladen. Ich habe gesprochen.
@Eine die sich die SZ Veranstaltung reingezogen hat
“seine drangeklebten Thesen aus einer “anarchokommunistischen” ideologischen Sichtweise sind aber ziemlich billig. Tatsächlich haben die von ihm kritisierten Punkte relativ wenig mit einer fundierten Kritik am “Marxismus-Leninismus” zu tun”
Hier fehlt jeder Versuch einer Begründung deines Eindruckes. Es handelt sich um eine reine Selbstäußerung. So ist es auch nicht möglich Deinen Eindruck zu diskutieren, es handelt sich ja nicht um Argumentation, nichts kann nachvollzogen werden.
@ Corto:
Sehr geehrter Herr Maltese,
bitte lesen Sie doch noch ein mal aufmerksam die verschiedenen Texte die die Personen des Seltsamen Zusammenschlusses bisher veröffentlichten; etwa Kommentare auf verschiedenen Websites, Kritikpapiere etc. Sicher wird ihnen dann auffallen, dass die von Ihnen kritisierte Herangehensweise - “fehlende Begründung des Eindrucks” - eine Eigenart eben dieses Personenkreises ist. Eine Kritik ihrerseits an der Herangehensweise, wenn sie von eben diesem ihrem Klüngel (bitte entschuldigen Sie die drastische Ausdrucksweise) formuliert wurde, ist mir bisher nicht bekannt.
Die Bemerkung die Sie kommentieren wiederum, gibt lediglich einen Hinweis auf das, was aufmerksamen Hörerinnen und Hörern ohnehin nicht verborgen bleibt - eine weitere Begründung dessen ist in diesem Fall also nicht zwingend nötig.
Es ist zu vermuten - diese Herangehensweise scheint im übrigen ebenfalls prägend für den Seltsamen Zusammenschluss und sein Umfeld - dass es Ihnen lediglich darum geht, die Bemerkung in Frage zu stellen ohne selbst zu belegen, dass sie nicht der Wahrheit entspricht und wohl mit dem Bewusstsein, dass kaum jemandem eine nähere Begründung des Offensichtlichen eine weitere Kommentierung wert ist.
Zu sagen bzw. schreiben bliebe lediglich noch, dass die “drangeklebten Thesen” die hier Gegenstand des kritischen Kommentars waren tatsächlich selbst nicht begründet bzw. hergeleitet werden - genau dies wird eben mit der Begrifflichkeit “drangeklebt” mehr oder weniger passend ausgedrückt.
mit freundlichen Grüßen verbleibe ich
Dr. Dieter Aufmerksam
@ “mao”:
Dein Kommentar ist weniger wert als ein halber Kuhfladen. Im übrigen hast Du sicher auch schon mal gesprochen, in diesem Fall aber wohl eher geschrieben - Du Fisch.
@Dr. Aufmerksam
Mal angenommen, es wäre so, wie Ihr Kommentar unterstellt. Dann würden also sowohl der SZ als auch “Eine die sich die SZ Veranstaltung reingezogen hat” auf eine Begründung Ihrer jeweiligen “Eindrücke” verzichten. In dem einen Fall weil:
“Die Bemerkung die Sie kommentieren wiederum, gibt lediglich einen Hinweis auf das, was aufmerksamen Hörerinnen und Hörern ohnehin nicht verborgen bleibt - eine weitere Begründung dessen ist in diesem Fall also nicht zwingend nötig.”
Da es mir verborgen bleibt, bin ich also ein unaufmerksamer Hörer?
“Es ist zu vermuten - diese Herangehensweise scheint im übrigen ebenfalls prägend für den Seltsamen Zusammenschluss und sein Umfeld - dass es Ihnen lediglich darum geht, die Bemerkung in Frage zu stellen ohne selbst zu belegen, dass sie nicht der Wahrheit entspricht und wohl mit dem Bewusstsein, dass kaum jemandem eine nähere Begründung des Offensichtlichen eine weitere Kommentierung wert ist.”
Das ist, sie werden die drastische Formulierung entschuldigen, Quatsch. Das kann ich deshalb mit Sicherheit feststellen weil ich meine Motivation durchaus kenne. Und die ist so, dass mich ganz allgemein der Komplex China gerade ziemlich interessiert. Mir ist in keiner Weise an “Wahrheit” gelegen, und ich traue mir überhaupt nicht zu zu beurteilen was “Wahrheit” in diesem Zusammenhang ist. Sie scheinen da ja deutlich selbstbewußter zu sein.
Auch der Referent beansprucht nach meinem Eindruck keineswegs eine Wahrheit, sondern er arbeitet sich an der Geschichte Chinas suchend ab. Der Unterschied ist nun folgender:
während im Falle des Referenten eben ständig nachvollziehbar ist, wie die Thesen entstehen (Quellen, Methode usw.), bleibt es bei Ihnen und Ihrer “Vorkommmentiererin” völlig intrasparent. Daher meine Frage. Ich wäre nämlich an einer (auch kontroversen) Auseinandersetzung zum Thema durchaus interessiert.
Nur sind Selbstäußerungen und (sie werden die drastische Formulierung abermals entschuldigen) dämliche Unterstellungen über meine Motivation dazu ganz und gar nicht geeignet.
Da mir also, trotz nach meiner Meinung aufmerksamen Hörens des Vortrages, dass Ihnen und Ihrer Vorkommentiererin offensichtliche entgangen ist, habe ich eben Interesse an einer ähnlich nachvollziehbaren Argumentation bekundet.
Wenn diese weiter nicht kommt habe ich eben Pech und Sie bleiben bei Selbstäußerungen und argumentfreien Behauptungen.